Energetische Sanierung

Mit einer energetischen Sanierung machen Sie Ihr Zuhause zukunftsfähig: Wohnkomfort erhöhen, Energiekosten senken und Immobilienwert erhalten. Wir begleiten Sie dabei Schritt für Schritt – von der Planung über die beste Finanzierung bis hin zur Umsetzung.

Das ganze Haus im Blick: welche Maßnahmen sparen Energiekosten?

Fassaden- und Kellerdeckendämmung

Der Rohbau Ihres Hauses hält je nach Material bis zu 100 Jahre (Holz) beziehungsweise bis zu 150 Jahre (Beton). Die

 

Hausfassade

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sollte ungefähr alle 20 Jahre neu verputzt und saniert werden. Eine Fassadendämmung bei Altbauten kostet etwa 50.000 Euro, spart jedoch 10 bis 25 % an Energiekosten. Eine kostengünstigere Dämmung der Kellerdecke kostet rund 10.000 Euro und spart immerhin noch 5 bis 10 % ein.

Dachdämmung

Das Dach Ihres Hauses sollten Sie spätestens nach 50 Jahren sanieren und dämmen. Eine komplette

 

Dachsanierung

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und Dämmung kostet 7.000 bis 35.000 Euro. Ein voll gedämmtes Dach spart im Schnitt 15 bis 20 % Heizenergie. Mit einer Dämmung der oberen Geschossdecke lassen sich weitere 15 bis 20 % einsparen.

Fenstererneuerung

Fenster aus Metall oder Kunststoff sollten Sie nach 40 Jahren und Fenster mit Holzrahmen nach spätestens 30 Jahren erneuern. Insbesondere Fenster vor 1995 haben meistens keine Wärmeschutzverglasung. Über eine neue Haustür sollten Sie alle 30 Jahre nachdenken. Ein Austausch aller Fenster und Haustür kostet ungefähr 20.000 Euro und spart zwischen 5 und 20 % an Energiekosten.

Strom, Heizung und Elektronik

Elektroleitungen sollten nach 20 Jahren gewartet und nach etwa 30-40 Jahren ausgetauscht werden. Ein Tausch der Elektrik kostet etwa 10.000 Euro. Heizungen sollten jährlich gewartet werden. Nach rund 20 Jahren sollten Sie den Zustand Ihres Heizsystems überprüfen und eine Modernisierung erwägen. Ein Austausch der Heizungsanlage kostet ungefähr 25.000 Euro, spart jedoch dauerhaft 20 bis 35 % der Heizkosten.

Energetisch sanieren und von Fördermitteln profitieren

In Deutschland gehen etwa 40 % der CO₂-Emissionen vom Gebäudebereich aus. Um diesen Wert nachhaltig zu reduzieren, werden energetische Sanierungsvorhaben durch verschiedene Fördermittel unterstützt. Im Rahmen einer individuellen Finanzierungsberatung besprechen wir mit Ihnen, welche Förderungen für Ihr Vorhaben infrage kommen. Einen ersten Überblick über aktuelle Förderprogramme erhalten Sie hier:

TABELLE

Häufig gestellte Fragen zur energetischen Sanierung und Finanzierung

Was ist eine Sanierung?

Eine Sanierung beschreibt eine Maßnahme, die über die reine Reparatur eines Schadens am Haus hinausgeht. Es handelt sich bei der Haussanierung um eine werterhaltende oder wertsteigernde Maßnahme, die den Wohnwert verbessert. Es kann sich dabei beispielsweise um die Erneuerung der Dachhaut in Verbindung mit einer Wärmedämmung handeln. Auch der Austausch der Fenster durch Modelle mit besseren Eigenschaften in puncto Wärmedämmung und Lärmschutz ist eine klassische Sanierungsmaßnahme. Von eher kleinen Maßnahmen bis hin zu tiefen Eingriffen in die Aufteilung und Statik im Haus bei der Kernsanierung ist die Auswahl riesig.

Was zeichnet einen Sanierungskredit aus?

Bei einem Sanierungskredit handelt es sich um ein spezielles Angebot der Bank. Es richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits ein Eigenheim besitzen oder ihre Baufinanzierung bereits zu großen Teilen getilgt haben. Während eine Baufinanzierung entweder zweckgebunden zum Erwerb einer Immobilie oder zur Durchführung wertsteigender Maßnahmen eingesetzt werden muss, dürfen Sanierungskredite auch zum reinen Werterhalt genutzt werden. Ein weiterer Unterschied liegt in den möglichen Summen für das Darlehen.

Einen Sanierungskredit erhalten Sie bereits mit einer Darlehenssumme von 5.000 Euro. Die meisten Banken begrenzen die Höhe auf maximal 50.000 Euro. Außerdem erfolgt bei einem Sanierungskredit keine Eintragung in das Grundbuch, damit sparen Sie die Kosten für das Grundbuchamt und den Notar. Selbstverständlich können Sanierungskredite mit einem Förderkredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) kombiniert werden.

Checkliste Sanierungskredit

  • für den Werterhalt nutzbar
  • keine Grundbucheintragung
  • typische Darlehenssumme 5.000 bis 50.000 Euro
  • Sanierungskredite der KfW und staatliche Zuschüsse kombinierbar

Sanierungskredite vom Staat

Einen Sanierungskredit der Bank können Sie mit einem geförderten Darlehen der KfW optimal ergänzen, denn die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt zinsgünstige, geförderte Kredite und Zuschüsse zum Sanieren Ihrer Immobilie. Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, den Bestand an Wohnimmobilien energetisch auf einen modernen Stand zu bringen. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll das staatliche Ziel erreicht werden, dass der Gebäudebestand im Jahr 2045 nahezu energieneutral ist. Ein weiteres Förderprojekt betrifft den Ausbau barrierefreier Wohnungen, in denen Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung weitgehend selbstbestimmt und ohne Hilfe leben können.

Fragen zur Haussanierung und zum Sanierungskredit

Die folgenden Fragen helfen Ihnen, Ihr Vorhaben einzuschätzen und zu planen:

  • Was soll erneuert oder geändert werden? (z. B. Wärmedämmung, Heizung, Badezimmer)
  • Welche Kosten entstehen?
  • Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung?
  • In welcher Höhe wird ein Darlehen benötigt?
  • Gibt es staatlich geförderte Sanierungskredite und Zuschüsse? (z. B. Dämmung)
  • Wenn ja, in welcher Höhe?
  • Wie hoch muss das Darlehen der Bank dann ausfallen?

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